Kampf ist Krampf

Nur wer kämpft kann gewinnen… oder verlieren… oder wie dieser blöde Spruch auch heißt.

Daran glauben zumindest die Interpreten eine Studie der Uni Innsbruck, laut der Mädchen den Wettbewerb meiden. Dieses Phänomen wird im Alter immer stärker. Die Schlussfolgerung daraus: Selbstbewusstsein ist erlernt.

Äh, Stopp mal! Für den Gedankensprung habe ich zu kurze Beine. Wer hat den bitte schön entschieden, dass Wettbewerb/Wettkampf positiv ist?

Und wie konnte ich mich so in mir selbst irren?! Scheinbar habe ich gar kein Selbstbewusstsein. Der Grund: Ich hasse Wettkämpfe, habe es schon in der fünften Klasse gehasst gegen andere um die Wette zu Sprinten, jemandem den Ball ins Gesicht zu werfen – Synonym: Brennball… wie passend!

Und trotzdem fühl ich mich gar nicht so, als würde es mir an dem Bewusstsein für meine Stärken und Vorzüge, für das was ich gut kann und das was ich nicht kann fehlen – ich bin mir meiner selbst sehr bewusst.

Und ich habe es satt zu hören, dass Kämpfen das Richtige ist. „Zeig mal ein bisschen Kampfgeist, da musst du richtig beißen, Kämpf dich da durch… “

Das bedeutet nicht, dass ich mir alles gefallen lassen, oder wir Frauen generell nur zurückstecke und den eigenen Willen nicht durchsetzen können. Aber warum kämpfen wenn wir Synergien bilde können? Warum die Anderen bekämpfen, wenn man sie auch einfach links liegen lassen kann?! Hat man(n) da schon mal drüber nachgedacht?

Wenn du besser bist in dem was ich tue: BRING IT ON! Dann nehme ich mir ein Beispiel an dir und lerne. Wenn du einfach nur ein Schaumschläger bist, solltest du aufpassen, dass dich dein Schlag nicht selbst trifft.

Ich musst nicht kämpfen, um Stärke zu beweisen! Du?

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